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Nach einer gründlichen und umfassenden Testleser-Watsche sollte ich eigentlich dringend das zweite Kapitel von „Ein Zimmer auf dem Mars“ überarbeiten. Aber irgendwie kann ich mich nicht überwinden. Daher lenke ich mich weiter mit meinem derzeitigen Herzensprojekt „Tatort: Gestern“ ab. I give you: Kat (zweite Version). Dennys kleine Schwester. Und ja, Denny schreibt sich jetzt mit E. Seit gestern. Isso.

Kat Kowalczyk, Version 2. Sicher nicht die letzte. (Skizze einer meiner Romanfiguren)

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Noch n‘ Danny.

Die Arbeit an einem Roman besteht nicht immer nur aus Schreiben oder Überarbeiten. Manchmal muss ich mich einem Protagonisten auch einfach mal über andere Musen annähren. Jedenfalls ist das besser, als sich an schwachen Tagen gar nicht mit einem Text zu beschäftigen. Auch wenn es streng betrachtet eigentlich quatsch ist.

Also: Das ist Danny. Die gefühlt 567te Version, nachdem ich mit allen anderen mehr oder minder unzufrieden war. Wie auch schon bei Leon gilt: Wer ihn, bzw. das Vorbild erkennt, soll sich freuen. Viel bringen tut’s euch ja nichts.

Danny Kowalczyk, Version 4 (Skizze einer meiner Romanfiguren)

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Ein Traum von einem Cover – MX 434 ist JETZT vorbestellbar

Die schönste Sache, die man auf einem Blog tun kann ist es, lässig und kommentarlos großartige Links rauszubollern als wär’s keine große Sache. In diesem Sinne:

Das großartige Titelbild zu meinem ersten MADDRAX-Roman, das ihr da seht, stammt von Néstor Taylor. Wer den Roman vorbestellen möchte, kann das jetzt mit Klick aufs Bild oder diesen Link gern tun.

Recherche 2.0: Wie ich doch noch aufs Longboard stieg

„Alter, was geht?“, ist eine Frage, mit der ich mich in den vergangenen Tagen in verschiedensten Varianten immer wieder auseinander setzen musste. Auf der Straße werde ich mit skeptischen, eigenartigen Blicken bedacht. Leute scheinen plötzlich Angst vor mir zu haben. Und das nur, weil ich mir ein neues Spielzeug zugelegt habe.

Falls sich demnächst jemand über die Schrammen wundert. Zum Thema „ich muss nicht jeder Laune impulsiv nachgehen“.

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Vergangene Woche schrieb ich noch, dass ich mich niemals auf ein Skateboard stellen würde. Aber nach mehreren Tagen der Immersion in die Skater-Szene durch mittlerweile ungezählte Skateboarding-Videos und Totorials auf Youtube hat es mich dann doch gepackt. Wenigstens habe ich eine gute Ausrede: Recherche für einen Roman. Write what you know und so; Eine meiner Hauptfiguren ist Skater, und was ich aus eigenem Erleben kenne, kann ich glaubhafter schildern als etwas, worüber ich nur gelesen habe. Die Wahrheit aber ist: Ich hatte einfach Bock darauf. Und meine besten Kaufentscheidungen waren bislang immer die, die ich aus dem Bauch heraus getroffen habe. Davon abgesehen: Skater sind sexy, und wer will nicht selbst sexy sein?

Also auf in den nächsten Skateshop und beraten lassen: Skate- oder Longboard? Was passt zu mir, was will ich erreichen, was hab‘ ich mit dem Ding vor? Schließlich ist es ein Cruiser geworden, also für Laien: So eine Art Mittelding aus Skate- und Longboard, nix für die Half Pipe, aber immerhin mit Kicktail, wenn man auch mal nen‘ Ollie üben will. Die ersten Stunden mit dem neuen Board sind aufregend und ein wenig furchteinflößend. Auf dem Weg zum Parkplatz stelle ich mich ein erstes mal aufs Brett. Sofort fällt mir wieder ein, warum ich es als Kind so gehasst habe.

 

Fahren ist easy. Bremsen ist das Problem. Warum muss ich grad an Tempel des Todes denken?

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Wer jetzt das Zitat „Fliegen? Ja. Landen? Nein“, im Hinterkopf hat, denkt in die richtige Richtung. Aber mir ist klar: Das Hinfallen gehört zum Sport dazu wie das Danebenzielen zum Bogenschießen. Zwei Tage später, wo ich die ersten Stürze und Blessuren hinter mir habe, hat der Schmerz seinen Schrecken verloren und ich kann mich auf’s Fahren konzentrieren. Stehenbleiben ohne runterzufallen, das ist ist das erste was man lernen muss. Oh, und anhalten und absteigen, ohne sich dabei auf die Fresse zu legen. Alles nicht so einfach, wie’s im Video aussieht.

 

Trying very hard to make it look casual.

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Eines steht fest: Ich werde in diesem Leben sicher kein Tony Hawk mehr und auch kein Ryan Sheckler. So viel gesunde Selbsteinschätzung habe ich. Ich werde diesen Quatsch auch sicher nicht sehr lange betreiben, weil ich in der Regel ebenso schnell, wie ich Feuer für eine Sache fange, auch wieder das Interesse daran verliere. Das wird hier nicht anders sein. Aber es gibt einen Aspekt am Sport, der mich immer reizen wird und den er spannender weise mit der Schriftstellerei gemeinsam hat. Beides kann man sich nämlich zwar beibringen lassen, aber es gibt genau eine Methode, es wirklich zu lernen: Aufsteigen, hinfallen, aufstehen, wieder aufsteigen, weiterfahren. Wieder. Und wieder. Und wieder. So lange, bis man irgendwann nicht mehr so oft fällt, oder wenigstens keine Angst mehr davor hat. Und je öfter ich mich dabei auf die Schnauze lege, desto ein besserer Skater wird Leon. Und in dem Moment ist mein Scheitern auch wieder Roman-Recherche.

Autorenwege – Der Film: Ein Nachklatsch zum ColoniaCon 2016

Schon ein paar Monate ist es nun her, doch auf dem diesjährigen ColoniaCon gab es mich mehrmals in ‚offizieller‘ Version zu sehen. Eines meiner Panels bestritt ich mit Roman Schleifer und Aki Nofftz, und das Thema war „Die schönsten Autoren des Cons“- äh, nee, „Autorenwege“. Wir redeten darüber, wie wir zu Schriftstellern wurden, wie unsere ersten professionellen Publikationen zustande kamen und warum wir so schön sind. Hier seht ihr einen gekürzten Ausschnitt des Panels. Das Video drehte Dieter Bohn.

Danny: Update

Schneller Post für zwischendrin. Ich habe an der Danny-Zeichnung ein wenig herumgeschraubt, damit der Kerl nicht so Chucky-Mörderpuppe-mäßig ausschaut. Das ist immer noch die selbe Kugelschreiber-Zeichnung, aber wie schon öfter erwähnt, ich bin ein Meister des Photoshop.

Here we go. Danny Kowalczyk, finale Version. Art is never finished, only abandoned. #geheimprojekt2018

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